Checken Sie vor Reiseantritt Ihre Versicherungspolicen

Zunehmende Einbruchszahlen im Verlauf der Ferienzeit

Die Erfahrungen der haushaltsversicherer bestätigen, während der großen, landesweiten Urlaubswochen schnellt die Anzahl der Einbrüche spürbar nach oben. Es wurden im letzten Jahr fast 120.000 Wohnungseinbrüche verübt. Mit über 6% eine deutliche Zunahme,
über 40% davon am helllichten Tag. Aber immer noch sind trotz aller hinweise nur 77% der Wohnungen dagegen versichert.

Es kann sinnvoll sein, vor Beginn der Reise:

  • hin und wieder den Briefkasten von der Post leeren
  • Anrufbeantworter nicht mit hinweis auf Urlaub besprechen
  • mögliche Wertgegenstände und Urkunden ins Bankschließfach bringen
  • Leitungswasser abdrehen
  • elektrische Geräte aus Steckdosen ziehen

Kleines Malheur im Ausland – was nun ?

In der Privaten haftpflichtversicherung sollte die Einbindung entsprechender Versicherungsleistungen für den
Auslandsaufenthalt geprüft werden. Beispielsweise sind die Begleichung von Schäden am Inventar des hotels
nicht bei allen haftpflichtversicherungen mitversichert. Typischerweise bezieht sich der Deckungsumfang in vielen Verträgen nur auf derartige Mietsachschäden am Gebäude, aber nicht am sonstigen Mobiliar.

Darüber hinaus wichtig ist die Mallorca-Police. Jene schützt, wenn man sich im Urlaub einen Mietwagen nimmt.
Im Leistungsfall steht diese Police für mögliche bestehende Deckungslücken in der Versicherungssumme ein, da
Autoverleiher im europäischen Ausland ihre Fahrzeuge häufig nur mit den gesetzlichen
Mindestdeckungen des jeweiligen Staates anbieten.

Tauchsport im Urlaub wird immer beliebter . . .

Oftmals werden demgegenüber die hiermit im Zusammenhang stehende
Unwägsamkeiten insbesondere von unerfahrenen Urlaubs- und Gelegenheitstauchern leicht unterschätzt.

So ist die sog. Caissonkrankheit – eine Taucherkrankheit, wobei sich Gasbläschen auf Grund zu schnelles Auftauchen im Körper bilden – in zeitgemäßen Unfallversicherungen mitversichert. Diese Krankheit kann zu schwerwiegenden Folgeschäden bis hin zum
Tod der betroffenen Person führen.

So sind in einem solchen Falle, Behandlungen in einer Druckkammer mitversichert. Die gesetzliche KV übernimmt i.d.R. daraus entstehende Kosten nicht.

Nach dem klassischen Unfallbegriff sind derartige Schäden in der Unfallversicherung nicht versichert, da Glasbläschen nicht von aussen auf den Körper der versicherten Person einwirken.