Archiv für den Monat: Juni 2012

Ein weiteres Schadenbeispiel für den Spezialstraf-RS

Wie wichtig ist die Vorsorge mit dem Spezialstraf-Rechtsschutz für Angestellte und Arbeitnehmer ?
Sicher trägt nicht jeder Werktätiger das gleiche hohe Risiko im Zusammenhang seiner beruflichen Tätigkeit sich strafrechtlich verantworten zu müssen.
Trotzallem sollte dieses Risiko nicht unterschätzt werden, wie nachfolgender Schadenfall eines bekannten Rechtsschutzversicherers aufzeigt:

Ein KS AUXILIA Versicherung rechtsschutz versicherter Versicherungsnehmer ist in der Produktentwicklung bei einem Maschinenhersteller tätig.

Zurzeit ist er an der Enwicklung einer neuen Produktionsmaschine beteiligt, die besondere und bis dahin einzigartige Produktneuerungen besitzt.

Der Kunde plant sich beruflich weiterzuentwickeln und bewirbt sich bei einem Mitwettbewerber seines Arbeitgebers.
Dem Arbeitgeber wird kurz danach anonym zugetragen, dass sich der Versicherungsnehmer auf dem Betriebsgelände mit einer betriebsfremden Person getroffen und dieser die Neuentwicklung gezeigt haben soll.

Nach Untersuchung der Telefonanrufe des Diensthandys durch den Arbeitgeber stellte sich heraus, dass er telefonisch Kontakt zu einem Entwicklungsingenieur eines Hauptmitbewerbers gehabt hat.

Der Arbeitgeber erstattet gegen den Kunden Strafanzeige wegen des Verdachts des Verrats von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen nach § 17 UWG.

Im Rahmen der Anhörungen gibt er zu, über sein Arbeitshandy Telefonate mit dem möglichen neuen Arbeitgebern geführt zu haben – bestreitet aber energisch, irgendwelche Geheimnisse weitergegeben zu haben.
Außerdem habe er auch nie Fremde ohne Wissen seines Abteilungsleiters mit in den Betrieb genommen.

Unglücklich gelaufen, könnte man sagen.
Aber erfreulicherweise hatte der Beschuldigte in seine Rechtsschutzpolice den Spezialstraf-Rechtsschutz versichert.
Die Anschuldigung des Verrats von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen nach § 17 UWG ist nur vorsätzlich begehbar und daher nur im Spezial-Straf-Rechtsschutz versicherbar.

Hierzu heißt es in den ARB der KS-Auxilia:
In Verfahren wegen des Vorwurfes einer nur vorsätzlich begeh­baren Straftat besteht Rechtsschutz, soweit der Versicherungs­nehmer selbst betroffen ist oder der Rechtsschutzgewährung nicht widerspricht.

In den Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen der ARAG liest sich der Wortlaut wie folgt:
Der Versicherungsschutz umfasst:
… Straf-Rechtsschutz in Verfahren wegen des Vorwurfes … eines Vergehens, dessen vorsätzliche wie auch fahrlässige Begehung strafbar ist;
… eines nur vorsätzlich begehbaren Vergehens, soweit der Versicherungsnehmer selbst betroffen ist oder der Rechtsschutzgewährung zustimmt.

Der vom Kunden mit der Verteidigung betraute Rechtsanwalt nimmt Einsicht in die Ermittlungsakte.
Beweise für die anonym aufgestellte Annahme, der Kunde hätte die Neuentwicklung einer betriebsfremden Person gezeigt,
sind in der Akte nicht zu finden. Der Rechtsanwalt fertigt eine entsprechende Stellungnahme.

Daraufhin stellte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren ein. Die Kosten des Rechtsanwalt in Höhe von 750,- € übernahm in diesem Fall die AUXILIA.

Der erweiterte Straf-Rechtsschutz kann bei vielen Gesellschaften zwischenzeitlich in die Rechtsschutzversicherung eingeschlossen werden.
Jedoch unterscheiden die Anbieter, ob dieser Rechtsschutzbaustein im privaten, beruflichen oder ehrenamtlichen Bereich Gültigkeit hat. Hier bietet sich die Empfehlung
eines Rechtsschutz Experten oder der Blick in die Allg. Rechtsschutz Bedingungen der Versicherer an.

Mindestalter des Renteneintrittes in der staatlich geförderten Rente erhöht

Nun wird auch das Mindestendalter für staatlich geförderte Altersvorsorgeerzeugnisse sowie für private Altersanlagen ab dem 01.01.2012 von 60 auf 62 Jahre erhöht.

Bis jetzt war es absolut selbstverständlich sich sein angespartes Kapital, für das Alter, ab dem 60. Lebensjahr auszahlen zu lassen. Irrelevant ob nun in Form von monatlichen Altersruhegehältern bspw. durch geförderten Rentenversicherungen und betrieblicher Altersvorsorgeverträgen oder einmalige Auszahlungen von Lebensversicherungen. Doch durch die immer gesundheitsbewusstere Lebensweise und dem die Bevölkerung betreffenden Umbruch leben die „betagteren“ Staatsbürger immer länger .

Der Staat verabschiedete das Renteneintrittsalter für geförderte Altersabsicherungspolicen als auch für Betriebsrenten per 01.01.2012 auf das 62. Lebensjahr zu steigern. Für wessen Lebensplanung das auf keinen Fall geeignet ist, der sollte jetzt prompt reagieren und bevor das Jahr zuende geht noch eine Vorsorgemaßnahme treffen.

Bei Lebensversicherungen, an deren Ablauf die Auszahlung vorgesehen ist, gilt das sogenannte Halbeinkünfteverfahren angesichts der Besteuerung der Kapitalerträge.
Bis jetzt galt für das Halbeinkünfteverfahren die 12/60er – Regel. Diese besagt, dass nur die Hälfte der Erträge aus der Lebensversicherung zu versteuern sind, sofern die Lebensversicherungspolice eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren und der Versicherungsnehmer bei Auszahlung das 60 Lebensjahr erreicht hat.

Doch ist nun eine 12/62er Regel angedacht die ab dem 01.01.2012 gültig werden soll. Einzige Änderung ist nun das Erreichen des Mindestalters von 62. Jahren.

Auch für neu abgeschlossene Förderrenten erhöht sich die Altersgrenze. Aus diesem Grund darf auch hier erst frühestens mit 62 begonnen werden das Altersgeld und teilweise Kapitalzahlungen im Zusammenhang mit Riesterverträgen auszuschütten.
Sobald die Zusage nach dem 31.12.2012 erfolgt, gilt für betriebliche Altersvorsorgen das selbe Prinzip, nämlich dass die Leistungen für den Lebensabend erst ab dem 62. Geburtstag erbracht werden, ganz gleich ob es dabei um eine Pensionszusage, eine Unterstützungskasse oder um einen versicherungsförmigen Durchführungsweg geht.

Um die nochgültige
Regelungzukünftig in Anspruch nehmen zu können, muss darauf geachtet werden, dass ein Vertrag noch vor Ende diesen Jahresabgeschlossen wird.

Bei verschiedenen Versicherungsgebern gilt als spätester Policenbeginn der 01.03.2012.

Vertragsänderungen im nachhinein, infolge von vorher vereinbarten Leistungserweiterungen, die als solche nach dem Jahreswechsel vorgenommen werden, ändern das Mindestendalter nicht. So sind z.B.: jährliche Zuzahlungen zu Basisrenten unter gewissen Einschränkungen möglich.

Speziell bei der betrieblichen Altersvorsorge müssen die Versorgungszusagen auch bis zum 31.12.2011 gemacht werden.
Als Zusage gelten auch Betriebsvereinbarungen, Versorgungsordnungen oderTarifverträge.

Allerdings muss ein neuer Arbeitgeber bei einem Firmenwechsel die existierende Zusage annehmen oder wenigstens einem versicherungsförmigen Durchführungsweg akzeptieren.

Die Unfall-Versicherung und deren Leistungspotenzial

Eine große Menge an Unfälle passieren nicht nur bei der Tätigkeit sondern zahlreich mehr im familiären Bereich. Die privaten Unfallversicherungen verfügen dank ihrer vielfältigen Beiträgen und Leistungen auch im familiären Umfeld eigenwillig gestaltbaren Versicherungsschutz.

In der gesetzlichen Unfall-Versicherung sind die Leistungskraft vielmehr auf das berufliche begrenzt. Das Leistungspotenzial in einer privaten UV sind für die Absicherung im Falle einer Invalidität zuständig.

Die versicherte Erwerbsunfähigkeitsumme für den Kunden sollte so berechnet sein, dass die Invaliditätshöchstleistung – also die bei einer 100 %tigen Arbeitsunfähigkeit zur Auszahlung kommenden Leistung – passend der Einkünfte und dem Lebensalter abgemacht werden kann. Bei Kunden bis zu 45 Jahren sollte das 8-fache der Bruttojahreseinnahmen und ab den 45. Lebensjahr annähernd das 6fache der Bruttojahreseinkünfte als Grundlage genommen werden.

Angemessen ist auch die Abmachung eines winzigen Betrages von etwa 10.000 € als Todesfallleistung. Nach wie vor besteht bei den meisten Unfall-Versicherungstarifen ein Bedarf auf Arbeitsunfähigkeitsvorrauszahlung nur dann, wenn auch eine entsprechende Sterbefall Leistungskraft mitversichert wurde.

Der Beitrag zur Versicherung richtet sich nach verschiedenen Daten, wie zum Beispiel nach dem Alter des Versicherten, nach dessen Beschäftigung, und natürlich vor allem danach, welche Leistungspotenziale vertraglich ausgemacht worden sind.
Eine private UV ist insbesondere beachtenswert für Kinder. Sind diese doch bedeutsam Unfallgefährdenter bei spielerischen Aktivitäten im familiären Bereich. Ebenfalls Selbständige und freiberuflich Tätige besitzen keinen gesetzlichen Unfallschutz, weshalb jederzeit eine private Unfallversicherung unausweichlich zu empfehlen ist.

Der Wettbewerb unter den Versicherungsgesellschaften führte in den vergangenen Jahren zur einer großen Tarifabwechslung mit unterschiedlichsten Beiträgen und Leistungen.
Mithilfe neuartigen Onlinevergleichen wird dem Abnehmer jetzt auf unkomplizierte Art und Weise die Gelegenheit eröffnet, Beiträge und Leistungen in der privaten Unfall-Versicherung zu berechnen und zu vergleichen. Dadurch resultieren sich bei gleichen Versicherungsbeträgen nicht selten Prämieneinsparungen von bis zu 50 Prozent pro Jahr.

Weitere Aussagen finden Sie unter folgender weiteren Infoseite >>